Auslöser für die Entwicklung dieser Scripte , waren meine Versuche , LinVDR etwas zu erweitern .
Nachdem das nicht so funktionierte , wie ich mir das vorstellte - und die Experimente mit verschiedenen Distributionen auch nicht wirklich zufriedenstellend verliefen - landete ich bei Linux From Scratch - kurz LFS .
Nach Umwegen über ALFS habe ich dann beschlossen , die Anleitungen des LFS Book in Scripte zu fassen . Erweiternd kamen dann die Addons dazu - wer will schon n nacktes System haben ?
Wer seinem Rechner keine Compilerarbeit zumuten will , ist mit den Scripten bis Version 1.2.x nicht wirklich gut beraten . Ab Version 1.4 besteht die Möglichkeit bereits compilierte Binaries aus dem Netz zu ziehen und zu installieren .
Was macht hjslfs ?
hjslfs ist eine Sammlung von Scripten , die ein lauffähiges Linux basierendes System erstellen ( = compilieren ) können . Das erstellte System dient als Basis für weitere Installationen wie VDR , VDRCONVERT , X , KDE und was dazu gehört . Die Scripte lehnen sich an das (B)LFS Book an - mit leichten Abwandlungen - schliesslich war es das Ziel nach der Eingabe von Systemparametern ein komplett automatisch durchlaufendes Script zu erzeugen .
Warum gibt es mehrere Scripte ?hjslfs befindet sich noch in der Entwicklung . Die hjslfs Scripte erzeugen ein Basis System mit Entwicklungsumgebung und ein paar nützlichen Tools wie mc und nano . Nach Reboot compilieren die Scripte dann nach Wunsch X , KDE , VDR , VDRCONVERT und mehr . Die hjslfscd ist der Host , um auch auf Maschinen mit jungfräulicher Platte ein laufendes Linux System erstellen zu können . Die hjslfs_tools sind ausgelagerte Hilfsmittel für Backup und Restore in verschiedenen Varianten .
Geladen wird eine Liste mit den aktuell verfügbaren Versionen mittels ./init in /root , wenn man die hjslfscd gestartet hat . Die Addons werden automatisch nach Reboot erstellt - sofern die Configuration beim Start des System Scriptes durchgeführt wurde . Manuell oder zu einem späteren Zeitpunkt , um z.B. neue Scripte zu starten , kann man durch Aufruf von addon_setup in /hjslfs den Prozess in Gang setzen . Die Scripte erwarten in der root Umgebung des Systems zu sein .
Sources der aktuellen Version :
SYSTEM ( Base ) -------------------------------------------- experimental prestable (003) stable (002) oldstable (001) -------------------------------------------- ADDONS -------------------------------------------- testing ( 002 ) prestable (001) --------------------------------------------
Bedeutung der Listennamen :
experimental : Meine Testliste - Änderungen in dieser Liste können quasi rund um die Uhr passieren und sind ungetestet .
testing : Wenn eine experimental durchlief , wird sie zur testing
prestable : Sollte ziemlich stabil laufen - wie der Name schon sagt
stable : Keine Probleme bekannt
001 002 003 ...: Die Zahlen geben die Version der jeweiligen Liste an . Sourcen zu Listen mit ner Version sind sicher verfügbar .
Die Tools kann man durch Aufruf von setup in /hjslfs laden und starten - wenn man sie aus dem hjslfs starten will . Aus der hjslfscd heraus mittels ./init in /root , dann die Tools wählen .
Die einzelnen Funktionen sind :
--- Sicherung mit partimage einer Partition mit Auswahl von Quellpartition und Zielpartition und Verzeichnis neue Verzeichnisse können bei der Auswahl erstellt werden .
--- Rücksicherung mit partimage einer Partition mit Auswahl des Images und natürlich der Zielpartition da die gleiche Routine als Fileselectbox verwendet wird , kann man hier unnötigerweise auch Folder erstellen .
--- Sicherung von Binary Packages nach den Listen in /var/hjslfs , die durch die base/addonsscripte erstellt wurden hier ist KEINE Änderung des Quellpfads möglich , wohl aber natürlich die Ausgabe
--- Rücksicherung der Binary Packages auf eine Partition - Auswahl der Quelle und dann Auswahl der dortigen Packages
--- Löschen von Files auf der LFS Partition - nach Footprints in /var/hjslfs gedacht , wenn man ne neuere Version manuell compilieren will / compiliert hat .
VORSICHT ! Da kommt keine Sicherheitsabfrage mehr - zu löschende Packages gewählt und weiter und das wars dann ...
--- Kopieren der Host CD auf ne Partition der Platte - die menu.lst ist noch selbständig anzupassen .
VORSICHT ! Die Zielpartition wird IMMER formatiert - da kommt keine Sicherheitsabfrage mehr
--- Erstellen einer BootCD aus einer vorhandenen Installation inkl. Einrichtung von autologin und ssh ( wenn vorhanden )
Diese CD stellt den Host zur Verfügung , um das Basis-System zu erstellen oder die aktuellen hjslfs_tools in der aktuellen Version zu ziehen und z.B. einzusetzen , um ein partimage oder tar Backup/Restore zu fahren .
Die Version 010 setzt mindestens 128 MB RAM vorraus - Allerdings sind 512 MB zumindest für die hjslfs Buildscripte das unterste Minimum . Wenn weniger als 512 MB verfügbar sind , wird der Host per squashfs gemountet und die CD kann nicht entnommen werden . Bei 512 MB oder mehr RAM wird wie bei den vorherigen Versionen der Host komplett ins RAM kopiert und die CD ausgeworfen .
Die 011 erwartet für den Start nur 64 MB , allerdings um den ext2 Container ins RAM zu kopieren mindestens 768 MB . Die 011 ist auf Basis von libc-2.5 und gcc-4.1.2 , da es bei den älteren Listen Probleme mit der 10a gab ...
Die 012 ist eine genügsamere Version der 10er - der Host wird als komprimiertes squashfs in die Ramdisk kopiert und gemountet - daher wird die CD bereits ab 512 MB ausgeworfen . Neben squashfs kennt der verwendete Kernel auch aufs - für die 1.4.xer Scripte . Die 012er ist auch mit git ausgestattet um die aktuelle AUFS Version für den Kernelbuild zu ziehen . Die 012 ist für die 1.2.8er Scripte nur mit Liste 004 geeignet - ältere Listen werden ne Bauchlandung hinlegen .
Also : Für Version 1.2.8 mit Listen <004 cd011a benutzen Für Version 1.4.x um alle Optionen nutzen zu können ( Packaging mittels AUFS , AUFS für Kernel ) die 012b Ansonsten ist man da wahlfrei ...
Seit der Version 009 ist autologin auf Console 1 und ssh Zugriff ist möglich . Es erfolgt nicht mehr die Abfrage , ob dhcp verwendet werden soll - die Startscripte versuchen per dhcp ne gültige IP zu bekommen . Ist das nicht erfolgreich , wird die manuelle Konfiguration gestartet . Außerdem wird bei nur einer LAN Card im System diese automatisch als Inet-Verbindung angenommen . So erfolgt bei einer LAN Card mit dhcp im LAN der vollautomatische Start . Mit der vorliegenden Version 010a wird vor dem Booten die zu setzende Auflösung erfragt , da mir einige VGA Adapter unter gekommen sind , die offensichtlich mit dem VESA Standard etwas auf Kriegsfuß stehen .
Download: hjslfscd010b 90.4 MB
Download: hjslfscd011a 84.3 MB
Download: hjslfscd012b 94.4 MB
Download: hjslfs-1.2.8 ( oldstable ) 34.3 KB
Download: hjslfs-1.4.0.3 ( stable ) 50.4 KB
Download: hjslfs-1.4 Liste der verfügbaren Addonscripte 1 KB
Download: hjslfs-1.2.2.bin 119.4 MB
Download: index
VDR Portal : hjslfs-1.2.x
VDR Portal : hjslfs-1.4.x
VDR Portal : hjslfscd
VDR Portal : hjslfs summary
VDR Portal : hjslfs_tools
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